Flusskrebse

Flusskrebse (Astacoidea)

Alle Arten, die zu der Überfamilie  der Flusskrebse gezählt werden, zeichnen sich durch eine ähnliche Gliederung des Körpers in Kopf-Brust-Bereich (Vorderkörper) und gegliedertem Hinterleib aus. Beides wird von einer panzerartigen Chitinhülle bedeckt. Am Vorderkörper sitzen fünf Beinpaare, wobei das vorderste Beinpaar zu großen Scheren ausgebildet ist. Die restlichen dienen als Laufbeine, an denen vom CarapaxCarapax Ein charakteristisches Merkmal unserer Flusskrebse ist die Kopffalte, eine Hautfalte, die vom Kopfhinterrand ausgeht und den aus Kopf- und Rumpfsegment verschmolzenen Cephalothorax bedeckt. Dieser Carapax ist durch die Einlagerung von Chitin und Calzium wie die anderen Bestandteile des Außenpanzers gehärtet. Der Carapax ist vorne spitz zulaufend. Dieser Fortsatz wird als Rostrum bezeichnet. Bei einigen Flusskrebsen lässt eine Querfurche die Trennung von Kopf und Rumpf erahnen. bedeckt Kiemen hängen, mit denen der Flusskrebs atmet.

Die Flusskrebse werden in drei Familien Astacidae, Cambaridae und Parastacidae aufgeteilt. Bei uns sind lediglich drei Vertreter der Astacidae heimisch, alle anderen Arten sind eingeschleppt.

Heimische Arten:

Edelkrebs, Steinkrebs und Dohlenkrebs

Eingeschleppte Arten:

Galizischer Sumpfkrebs, Kamberkrebs, Roter amerikanischer Sumpfkrebs, Kalikokrebs, Marmorkrebs

Unsere einheimischen Arten sind durch die KrebspestKrebspest Die Krebspest ist eine tödlich verlaufende Krankheit an Flusskrebsen, die durch das Einführung amerikanischer Flusskrebsarten um 1880 in Mitteleuropa eingeschleppt wurde., die über Arten der Cambaridea eingeschleppt wurde, stark bedroht.

Fische, Neunaugen und Flusskrebse in den Binnengewässern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz